15. August 2016

Crisbecq - Quinéville - Cherbourg - Les Pieux

Gestern haben wir ein absolut faulen Tag gemacht - ausgeschlafen, Cindy und Martin waren am Strand spazieren usw...

Nach einer stürmischen und kalten Nacht haben wir unsere sieben Sachen zusammengepackt.

Also wir dann vom Campingplatz wegfuhren gab ich klopfende und ächzende Geräusche von mir. Ich glaub mir hat das Faulenzen nicht so gut getan. An einem Kiesplatz hielten wir dann an. Martin kontrollierte alles, lag sogar noch unter mir, klopfte an all meine Eingeweide - doch er konnte nichts finden. Also fuhren wir weiter. Das Klopfen hörte jedoch nicht auf. Ja nu so schlimm kann es nicht sein dachten Cindy und Martin, da es nur bis zu einer Geschwindigkeit von 40km/h ertönt.

Nach nur wenigen Fahrminuten kamen wir in Crisbecq an. Dort hat es eine Bunkeranlage. Die letze auf unserer Reise und eine der schöneren. Sie haben in mühevoller Arbeit alles wieder so hergestellt wie es dazumal war. Über 19 Bunker konnten besichtigt werden. Auch in den Bunkern wurde alles mit Puppen nachgestellt.

Weiter an der Küste entlang kamen wir in Quinéville. Gleich am Strand hat es das Memorial de la Liberte retrouvée. Cindy und Martin waren lange drin, denn es erzählt die ganze Geschichte von vorn bis am Schluss. Es wurde sogar ein ganzes Quartier in lebensgross nachgestellt. Eindrücklich....

Ca. Gegen 14:00 haben wie die Grossstadt Cherbourg erreicht. Dort fuhren wir auf dem direkten Weg an den Hafen wo das Cité de la Mer Museum ist. Dort befinden sich im gleichen Komplex gleich mehrere Sachen zu bestaunen. Als erstes wird das U-Boot "La Redoute" angesteuert. Ich durfte natürlich wiedermal nicht mit obwohl ich das U-Boot zu gern auch von innen gesehen hätte :-(

Aber es war gemäss Cindy und Martin sehr eindrücklich, spannend und extrem eng.

Dann könnte man noch die Geschichte der Titanic anschauen gehen. Das liesen Cindy und Martin aber aus. Weiter in das Aquarium. Gaaanz viel Fische gesehen - nein nicht ich natürlich.

Quer durch das Landesinnere ging es weiter auf der Suche nach dem nächsten Campingplatz. Ist ja auch schon 17:00. Hoffentlich finden wir noch was.

In der Ortschaft Les Pieux fanden wir dann einen Schlafplatz. Der Campingplatz liegt direkt am Starnd und nennt sich "Le Grand Large"

Der Preis pro Nacht macht dem Namen alle Ehre! Hat uns fast hinausgeschlagen! 36€! Bis jetzt der teuerste Campingplatz auf der ganzen Reise. Aus Trotz gingen Cindy und Martin nach dem Zeltaufbau erst recht in den auf 30 Grad geheizten Pool. Das Geld muss irgendwie rausgeholt werden :-)

Ab jetzt haben wir definitiv D-Day Strände hinter uns gelassen. Keine Bunkerbesichtigungen mehr, keine Museen mehr - einfach nur mit Gemütlichkeit durch das Land kurven.

Ohne Geschwindigkeitsanzeige und mit klopfendem Geräusch.

Aber egal.... Sonst halte ich mich recht tapfer :-)

Grüessli

Roschti