10. August 2016

Étretat - Le Havre - Honfleur

08:00

Es herrscht rege Aufbruchstimmung in Fécamp.

Cindy und Martin rennen wie verrückt gewordene Bienen herum.

Ach so! Das Zelt wird abgebaut. Juhuii es geht in diesem Falle weiter.

Wurde mit der Zeit schon ein bisschen langweilig immer die gleiche Aussicht zu haben.

10:00

So wir sind unterwegs. Ich hab was von Étretat gehört. Kaum losgefahren haben wir in nicht mal 30 Minuten Étretat erreicht.

Ach du Kake. Sooo viele Touristen in so einem kleinen Ort hab ich schon lange nicht mehr gesehen - Ein Car nach dem anderen lädt Touris ab.

Hihihihi da hat es auch so richtig rausgeputzte mit Highheels unterwegs. Na dann viel Spass beim Laufen.

Cindy und Martin haben sich entschieden einen Aussenparkplatz anzufahren. Da bin ich aber mal so richig froh drum. Mich dauernd an den Campingwagen und Cars vorbeizudrängeln ich nicht ganz mein Ding.

Sie sind dann alleine losgezogen. Als sie in der Altstadt waren gingen sie natürlich sofort fremd. Mich auf dem Parkplatz zurückzulassen und um dann in ein Touri-Zügli zu steigen.

Tststs... Dass geht ja gar nicht.

Das Zügli fuhr dann den steilen Weg zu den berühmten Küsten rauf. Auch zum Punkt wo die beiden Piloten welche von Paris nach New York den ersten Direktflug wagten - und dann dort das letzte Mal gesehen wurden.

Étretat ist auch sonst ein ganz hübsches kleines Dörfchen - ohne den Touri-Auflauf wäre es auch sehr angenehm dort.

14:00

Wir fahren weiter Richtung Le Havre.

Da fahren wir einfach nur rasch am Hafen entlang durch - da die grossen Betonhäuser - was ja typisch ist für Le Havre - uns nicht so interessiert. Als Le Havre komplett bombadiert wurde hat ein einziger Architekt die Aufgabe erhalten Le Havre wieder aufzubauen. Doch leider stand dieser unheimlich auf Beton. So sieht auch das Zentrum aus. Beton... Beton... Beton so weit das Auge reicht.

Weiter geht es über die berühmte Hängebrücke Le Pont du Normandie. Faszinierend dieser Bau.

Da wurde sogar mir ein wenig mulmig im Motorraum.

Nach der Hängebrücke sind wir dann in Honfleur gestrandet.

Dort hat es einen riesigen Parkplatz für Campingwagen. Da ich leider nicht auf den normalen Autoparkplatz darf (begrenzt auf 2 Meter Höhe) stehen wir nun zwischen riesigen Flaggschiffen. Ja nu, muss mich ja für eine Nacht auch nicht mit meinen Nachbarn anfreunden.

Cindy und Martin sind dann zu Fuss Honfleur besichtigen. Gemäss Fotos wunderschön.

Auch wieder ein schönes französisches - mit einem leichten Hauch britisches Dörfchen.

Ach zum Glück sind sie wieder retour. Hinter mit ist gerade ein Zirkus am Abbauen - und da ist ein kleines Fohlen entflohen. Es streift ständig um mich herum. Wehe es piselt mich an - dann pisel ich retour!

Endlich ist es weg. Wir lassen den Tag hier noch auslaufen - dann wir geschlafen und morgen gehts weiter.

Ach und übrigens: immer noch ohne Tachoanzeige :-)

 

Grüessli

Roschti