05. Mai 2018

Ajaccio - Auf den Spuren von Napoléon

Heute hatte ich mehr oder weniger ein ruhiger Tag... bis auf den Schluss... aber lasst euch überraschen.


Zuerst sind wir früh morgens ins Zentrum von Ajaccio gefahren um auf sicher noch einen Parkplatz zu ergattern. Beim Riesenrad hat es einen grossen Parkplatz „Milot“ und dort haben wir einen schönen Parkplatz unter einem grossen Baum gefunden. So dass ich es schön flauschig kühl habe den ganzen Tag. Weiter hatte ich dann gegen Mittag noch die Chance einem Bocca-Tournier zuzusehen. Mensch hatte das kurlige Kreaturen darunter... Aber war amüsant.


Cindy und Martin sind derweil das Zentrum unsicher machen und haben viel erlebt:


Der erste Geocache haben Sie bei einer Statue aus rosafarbenem Granit (Porphyr) gefunden. Ihr weiblicher Körper, mit üppigen Formen und hinter dem Haar verstecktem Gesicht soll die Schönheit dieses Küstenabschnittes darstellen.

Ein wenig ausserhalb des Zentrum fanden sie bei der „Kapelle der Griechen“ den nächsten Cache. Die Kapelle wurde Ende des 17. Jahrhunderts der griechischen Kolonie Paomia als Zufluchtsort zur Verfügung gestellt als sie von den Hirten von Vico bedroht wurden.


Bei der Sacre-Coeur-Kirche fanden Sie den dritten Geocache. Die Kirche wurde 1920 als Hommage an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erbaut. Die Kirche beherbergt in ihren Mauern ein Gästebuch in dem die Namen der 351 Ajaccians, die für die Heimat zwischen 1914 und 1918 gestorben sind, verzeichnet sind.


Nächster Halt: Ein monumentales Napoléondenkmal am Place d‘Austerlitz. Auch hier natürlich wieder ein Cache zu finden :-)


Danach sind die beiden dann mit dem Touri-Zügli weiter in die Innenstadt gefahren. 

Vorbei am Place Maréchal-Foch. Am oberen Ende des Platzes erhebt sich unübersehbar ein Napoléondenkmal, das den grossen Korsen in der Pose eines römischen Kaisers zeigt, von liegenden Löwen bewacht. Jeden Morgen herrscht auf diesem Platz reger Betrieb eines Marktes. Wie auch heute morgen. Daher leider nur ein Foto von hinten. Auch ein schöner Rücken kann entzücken.

Gegenüber sieht man das Hôtel de Ville - das Rathaus von Ajaccio welches ein Salon Napoléon eingerichtet hat und ein kleines Museum beherbergt. Darin befindet sich die Taufurkunde Napoléons sowie Statuen, Porträs und Büsten von ihm und seiner Familie.


Der nächste Cache befindet sich bei der Kathedrale von Ajaccio. Darin findet man das Taufbecken über dem Napoléondenkmal am 21. Juli 1771, damals schon zwei Jahre alt, das Sakrament der Taufe erhielt.


Weiter zur Zitadelle. Diese nur rundherum zu besichtigen da darin ein militärischer Bereich ist... ob das der Esel wohl weiss? :-)


Danach haben die beiden mich abgeholt und wir sind oberhalb von Ajaccio ins Nirgendwo rausgefahren. Was in aller Welt wollen die beiden den da oben???
Ah hier hat es ein kleiner Parkplatz mit einem nichtsaussagendem Haus. Nichts hübsches - aber geschichtliches.
Wir sind im Stadtteil Les Milelli. Da steht das Haus „Domaine Les Milelli“, der ehemalige Wohnsitz der Familie Bonapartes. Das Haus liegt in einem weiten parkähnlichen Olivenhain hoch über der Bucht Ajaccios. Eine Einrichtung eines Museums ist geplant - aber momentan ist das Haus nicht für Besucher freigelassen.
Hier haben Cindy und Martin auch den nächsten Geocache gefunden. 

Danach ging es weiter Richtung Flughafen „Napoléon Bonaparte“. auf dem Weg dorthin fährt man an schönen weitläufigen Strandabschnitten vorbei. Hier wollten wir ein Parkplatz suchen, da die beiden nächsten Cache finden wollten. Es ist Samstag, momentan nicht gerade regnerisch = ganz viele Menschen die an den Strand möchten. Bedeutet, dass wir keinen einzigen freien Parkplatz finden konnten. Martin hat Cindy als bei einem der grösseren Parkplatz-Bereiche rausgelassen damit sie suchen gehen kann. Wir sind dann weiter rumgekurvt auf der Suche nach einem Plätzchen. 
Vor mir auf dem geteerten Bereich sehe ich Holzlatten. Diese sehen stabil aus und wir fuhren darüber. Plötzlich rutschten diese Holzlatten links weg da diese anscheinend nur auf einer nicht grade kleinen Pfütze aufgeschwommen sind. *CCCHHHHHRRR* *SCHRAM* *AUA!!*
Das hat mal aber so richtig weh getan. Hab mir dabei sicherlich den Bauch aufgeschrammt. 
Martin hat mich dann noch zusammengeschissen warum ich nicht 10cm mehr Bodenfreiheit habe. Aber was kann ich den dafür? Es hat ja mir wehgetan und nicht ihm.

Ja jetzt bin ich eine beleidigte Leberwurst. 
Aber bringt nichts - weiter muss es ja gehen. Wir holten Cindy ab und fuhren dann wieder ins Hotel zurück. 
Da kann ich auf dem Parkplatz wenigstens in Ruhe meine Wunden lecken.

Whity Boy...